Hundeschule   Roger Meyer 
Wäre der Mensch als Hundeführer oder Hundeführerin perfekt, dann wäre es der Hund sicher auch!

Kurioses rund um Hund und Hundehalter/in 

Was Sie hier lesen werden, 
ist nicht alles ernst zu nehmen, eher zum schmunzeln,
aber Sie können sich trotzdem einige Gedanken machen

Meinungen und Ansichten

Tatsachen und Interpretationen


Bei mir darf der Hund fast alles.

Das ist auch ok, wenn der Hund sich benimmt, mein Eigentum nicht beansprucht, er nur nimmt was ich ihm gebe, und wir uns gegenseitig voll vertrauen können.

Ich möchte, dass der Hund schöner bei mir Fuss geht, darum ziehe ich ihn auch immer schön an mich heran.

Wer kommt schon gerne freiwillig zu jemandem, der einem immer zu sich hinzieht.

Ich möchte, dass der Hund, wenn er Erwachsen ist, nicht zu jedem fremden Hund hinrennt.

Deshalb lasse ich ihn auch als Welpe in der Welpenspielgruppe mit jedem raufen und kämpfen. Jagen, Hetzen, Rempeln, Beissen, Anspringen, Verfolgen, Bellen, Kläffen, Zwicken und Mobben, sind ja so tolle Spiele immer unter dem Deckmantel der Sozialisierung und man lernt so viel Positives für sein ganzes Leben dabei.

Ich möchte, dass der Hund sich an der Leine ruhig verhält.

Deshalb lasse ich auch zu, dass mein Hund an der Leine bei mir von Artgenossen bedrängt werden kann und ich schaue zu, denn ich glaube ja, dass der Andere nichts macht, wie mir versichert wurde.

Ich möchte, dass der Hund sich im Auto in der Box ruhig verhält und es ihm Wohl ist.

Deshalb bekommt er auch keine Antirutschmatte und alle Leinen werden als Geräuscherzeuger an die Box gehängt und der Wassernapf darf in den Kurven beim hin und her rutschen Gesellschaft leisten.

Ich habe eben einen Jagdhund, und den kann man schlecht erziehen.

Da mir gesagt wurde, dass es schlecht geht versuche ich es schon gar nicht.

Ich habe eben einen Hütehund darum darf er auch mich und die Familie immer behüten. Das in die Schuhe beissen beim Spaziergang gehört vielleicht zum Hütehund.

Leider habe ich noch nicht gemerkt, dass er mich in meiner Bewegungsfreiheit einschränkt und mich stets kontrolliert.

Ich habe einen sehr lebhaften Hund, der sich nicht an Spielregeln hält, immer am Ärmel zieht und sich auch in die Leine verbeisst. In der Hundeschule wurde mir aber empfohlen einige Monate zu warten, damit er dann ruhiger werde.

Wer als Jung, keine Regeln einhalten muss wird sich auch später, wenn er älter wird nicht an Spielregeln und Grenzen halten können, weil er kein Vertrauen in die Handlungsweisen seines Hundeführers bekommen hat. Wer Chef sein will muss  sich auch benehmen wie ein Chef sonst kann man sich an ihm nicht orientieren. Das hat aber nichts mit Böse oder Gewalt zu tun.

Ich möchte nicht, dass mein Hund an mir hochspringt, deshalb ignoriere ich ihn auch bei seiner Tätigkeit, begrüsse ihn aber immer sehr überschwänglich wenn ich nach Hause komme.

Da man das Verhalten via Ignorieren duldet wird es auch nicht aufhören. Den Hund nicht beachten heisst ich bin mit seinem Handeln einverstanden und dulde es. Grenzenlose Freiheit!
Grenzen setzen hat aber nichts mit Schmerz zufügen zu tun, egal ob physisch oder psychisch. Den Hund, Alternativen erarbeiten lassen und diese positiv hinterlegen ( alle Pfoten am Boden ) bringt Erfolg.

Ich habe einen Hund, den ich glücklich machen möchte und dazu gehört so wie es in der Literatur steht, genügend Bewegung und Beschäftigung aber trotzdem kommt mir mein Hund vor als sei er zu wenig beschäftigt, weil er nicht zur Ruhe kommt.

Sehr viele Hunde sind nicht unterbeschäftigt, sondern leider überbeschäftigt und zeigen das oftmals durch ihr Verhalten.
Montag Mantrail, 
Dienstag Agility, Mittwoch Ausbildung im Verein
Donnerstag zielorientiertes Suchen, Freitag Joggen, 
Samstag  praktische Kurse und am Wochenende noch eine ausgedehnte Wanderung an einem Fluss entlang wo uns alle 300 Meter ein Hund entgegenkommt. Nicht zu vergessen die täglichen, stundenlangen Spaziergänge mit möglichst viel Abwechslung damit der Hund ja auch in möglichst viele fremde Territorien eindringen kann um dort seine Visitenkarte hinterlassen zu müssen, damit er auch ja immer schön unter Stress steht.
Und wann hat der Hund mal Ruhe vor dem Aktivitätsdrang des Menschen und wann kann der Hund seinen Hormonhaushalt wieder neutralisieren? Vermutlich wenn der Mensch mal in die Ferien geht und der Hund aus dem Rudel verbannt wird und in irgendein Ferienheim verbannt wird, in dem er unter Umständen unter dominanten Artgenossen wartet bis ihn jemand wirklich versteht und als Hund respektiert und nicht als Mittel zum Zweck seiner egoistischen Freizeitgestaltung missbraucht.

Ich will meinen kleinen Hund beschützen, deshalb nehme ich ihn auch immer auf den Arm, wenn ein anderer Hund kommt.

Da der Hund nicht lernt mit solchen Begegnungen umzugehen wird er sich auch nicht korrekt und artgerecht benehmen können. Der Hund spürt die Unsicherheit seines Hundeführers und reagiert so oftmals mit kläffen aus der Höhe, weil sich die Unsicherheit auf den Hund überträgt.

Mein Hund ist dominant und knurrt jeden fremden Hund an und will diesen versuchen zu beissen.

Dominante Hunde gibt es eher wenige. Dominante Hund haben es nicht nötig auf Jeden und Alles loszugehen. Von dominanten Hunden hört man normalerweise nichts, denn sie sind es einfach und müssen dies nicht bei jeder Gelegenheit beweisen. 

Damit mein Hund nicht noch mehr Dominant wird kastriere ich ihn.

Um Dominanz ausleben zu können muss ich jemanden haben der sich dominieren lässt. Führungsschwächen des Menschen werden vom Hund sofort erkannt und auch ausgenutzt. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang. Kastration ist kein Erziehungsmittel.

Mein Hund hat Verlassensängste jammert und bellt, wenn er alleine bleiben muss.

Die wenigsten Hunde haben wirklich Verlassensängste, sondern sie rebellieren einfach weil sie die Kontrolle über mich verlieren und es nicht so läuft wie sie es gerne hätten. Da der Mensch sich oftmals manipulieren lässt haben sie mit diesem Verhalten auch Erfolg und der Mensch bekommt dann auch noch ein schlechtes Gewissen und sein Auftreten wird noch unsicherer.

Hilfe, mein Hund knurrt unser Kind an, wenn es auch ins Schlafzimmer kommen möchte.

Der Hund, als Rang niedriges Familienmittglied hat mehr Rechte als das eigene Kind, denn der Hund darf im Elternschlafzimmer neben mir schlafen und das eigene Kind verbanne ich aus Sicht des Hundes und gestehe dem Hund so mehr Rechte ein als dem Kind. Hat sich ein Hund etwas erarbeitet, gibt er es auch nicht so schnell wieder her.

Mein Hund hört mir einfach nicht zu, wenn ich ihn rufe und er kommen sollte. Er ignoriert mich einfach.

Wieso sollte er auch, denn er hat ja alles was er braucht zum Leben. Er hat ein Dach über dem Kopf, er hat jederzeit Wasser, er wird gestreichelt, wenn er es möchte, er kann spielen wann er will, er wird vergöttert und alles dreht sich um ihn. Und als Krönung ist der Fressnapf auch jeden Tag zwei bis drei Mal gefüllt. Und da frage ich mich warum mein Hund nicht auf mich hört.

Mein Hund will sich einfach nicht Kämmen oder Bürsten lassen. Wenn ich es versuche will er mich beissen oder er knurrt mich an.

Leider sagt auch hier wieder mal der Hund wo es lang geht, oder er hat schlechte Erfahrungen gemacht. Er hat gelernt wie er sich durchsetzen kann und der Mensch gehorcht. Der Hund hat gelernt, wenn ich knurre weichen mir die Menschen aus und haben Angst. Beim ersten Knurren hat der Mensch die Hand weg gezogen um sich zu schützen, das hat ihn in seiner Handlungsweise bestärkt.

Der Hund nimmt sich einfach alles, wenn er es will, er stiehlt sogar von der Küchenkombination.

Wenn ich vergessen habe dem Hund zu erklären, was sein ist und was mein ist wird er alles beanspruchen.
( Was ich dem Hund gebe muss er nicht stehlen. )

Mein Hund kläfft und rennt jedes Mal zur Tür, wenn es klingelt.

Na klar, wenn man dem Hund beigebracht hat, wer zuerst bei der Türe ist darf die Situation übernehmen, und wer zu spät kommt hilft dafür mit beim Bellen.

Ich kaufe mir einen wunder schönen Jagdhund, weil er mir optisch gefällt.

Und jetzt versuche ich ihm mit allem Möglichen das Jagen ab zu gewöhnen mit Antijagdtraining und Hilfsmitteln. Das wäre etwa so als wollte man einem Fisch verbieten zu schwimmen und man ihn nur unter einen tropfenden Wasserhahn legen würde.

Ich selber bin etwa 55 Kg schwer.

Den Hund, den ich aber halten muss ist 80 cm hoch und er wiegt 65 kg. Da kommt nicht nur der Hund in Stress wenn eine Katze ins Spiel kommt.

Mein   Hund gehorcht mir sehr gut deshalb muss ich ihn auch an der Strasse entlang nicht anleinen.

Ich kann nur hoffen, dass mein Hund nie erschrickt und in Panik auf die falsche Seite springt. Denn dann hilft ihm auch mein Vertrauen nichts mehr.

Kettenhalsbänder glänzen doch so schön auf dem schwarzen Fell und wenn er zieht dann hat er eben Pech gehabt. Er muss es eben lernen.

Schön wenn man seinem Hund, den man anscheinend liebt bei jedem Zug an der Leine  Schmerzen zufügen kann, wenn das Gliederhalsband die Haut am Hals des Hundes einschnürt, im Glauben daran, dass der Schmerz im zeigt wie man an der Leine zu gehen hat. Vergessen hat man aber, dass der Hund zugefügten Schmerz immer über das was er ansieht oder was er in der Nase hat verknüpft, und das bin  ich eben nicht hinten an Leine, sondern Artgenossen oder noch schlimmer Kinder, zu denen er hinwollte.

Nach spätestens einem Jahr sollte mir der Hund gehorchen und das tun, was ich gerne möchte.

Super:  Kinder erzieht man auch nur bis sie etwa 7 Jahre alt sind, dann können sie ja alles was sie brauchen um in unserer Gesellschaft bestehen zu können.

Ich möchte gerne einem Hund aus einer Tötungsstation einen liebevollen Platz bieten und ihm helfen.

Leider hat mir niemand gesagt, dass der Hund sich ohne menschliche Hilfe durchgeschlagen hat und mit menschlicher Liebe nicht viel anfangen kann da ihm die gewohnte Rudelstruktur fehlt damit es ihm wirklich Wohl ist.

Ich liebe meinen Hund, deshalb bekommt er auch immer nur das Beste und bei jeder Gelegenheit ein Guddi.

Schade, dass er dabei so langsam zu Tode gemästet wird und wahrscheinlich an einer Herzverfettung zu Grunde geht, oder bei einer Operation an Kreislaufversagen stirbt.

Ich will meinem kurzhaarigen Hund lieber kein Mänteli anziehen das sieht so komisch aus und mein Hund wird ja so nur verweichlicht.

Das ganze Jahr lebt man auf einer gleichbleibenden Bodenheizung und da soll man dann nicht kalt haben bei 0°C, 10 cm über dem Boden. Ich Mensch, ziehe mir aber vier Schichten Kleider übereinander an damit ich nicht kalt habe.

Es gefällt mir nicht, dass mein Hund an der Leine immer versucht alles Mögliche zu beschnuppern, Gras frisst wie eine Kuh und andauernd das Bein hebt.

Leider merkt der Mensch nicht, dass der Hund alles unternimmt um mir auszuweichen und um mich zu beschwichtigen, weil ich schlecht drauf bin und zu viel Druck auf den Hund ausübe.

Immer wenn mein Partner und ich uns umarmen drängt der Hund dazwischen und ist  Eifersüchtig.

Der Hund kann nicht eifersüchtig sein, dafür fehlt ihm die menschlich logische Denkweise. In diesem Fall splittet er und versucht somit die Menschen weiter auseinander zu drängen damit die übertrieben Nähe nicht in Aggression umschlägt. Er versucht lediglich Frieden zu stiften und die Situation zu neutralisieren damit Ruhe im Rudel herrscht.

Mein  Hund reagiert immer negativ, wenn ein grosser Hund entgegenkommt.

Das mit den grossen Hunden ist oftmals im Kopf der Menschen und deshalb reagiert der Mensch schon auf Distanz und versucht dann bewusst oder unbewusst die Leine krampfhaft fest zu halten damit nichts passiert. Diese Signale über die Leine nimmt der Hund wahr und reagiert über den Stress des Hundehalters.



Ich will doch meinen Hund nicht mit Guddi's durchfüttern, wenn er gehorchen soll.

Nur wer  nicht begreift wie man Bestätigung für positive Leistung einsetzt, kann so etwas sagen. Wir Menschen gehen auch nur zur Arbeit um unserem Chef zu gefallen und damit wir am Abend müde sind. Haben Sie mal ihrem Hund mehrere Tage nichts zu Fressen gegeben und die Haustüre offengelassen. Ich vermute nein, denn dann hätte ihr Hund sich jemanden gesucht der ihn füttert und wäre  vermutlich auch dort geblieben. ( Futter für Leistung und nicht Tischlein deck dich )

Mein Hund liebt mich über alles.

Darum muss ich ihn auch immer in der Wohnung und im Auto einsperren und an der Leine behalten damit er bei mir bleibt.

Mein Hund liebt mich wirklich, deshalb schleicht er auch immer um meine Beine und drückt immer sein Hinterteil wie eine Katze an mich.

Toll, dass man seinen Geruch am Menschen anbringen kann und somit seinen dominanten Geruch jedem Rudelmitglied anheftet, dass jeder Fremde auch gleich riecht zu welchem Rudel dieser Mensch gehört und somit auch weiss wer hier das Sagen im Rudel hat.

Mein Hund führt meine Kommandos erst aus, wenn ich ihn fast anschreie.

Lautstärke ist ein Zeichen von Unfähigkeit und Überforderung des Hundeführers. Ausgerechnet zu solchen Menschen soll der Hund Vertrauen haben und sich von ihm führen lassen.

Der Hund muss gehorchen!

Der Hund möchte mir mit seinem Verhalten gefallen, damit er akzeptiert wird. Ich muss ihm nur die Möglichkeit dazu geben das tun zu können.

Der Hund soll immer sofort kommen, wenn ich ihn   rufe.

Wie oft haben Sie ihren Partner schon gerufen. Und ist er jedes Mal sofort gekommen, wenn er mit was beschäftigt war. Ich als Mensch kann es nicht, aber ich erwarte es jederzeit von meinem Hund.

Zuerst sage ich dem Hund das Guddi am Boden darfst du nicht haben aber dann nach ein paar Sekunden sage ich ihm du darf es jetzt nehmen, weil du so artig warst und es so lange nicht genommen hast.

Viel inkonsequenter kann man gar nicht sein. In Zukunft wird der Hund immer austesten müssen was jetzt gilt. Das letzte Mal  habe ich auch nein gesagt und dann ja gesagt. Vielleicht gilt ja jetzt auch wieder nein als ja. Nein ist und bleibt Nein und wenn der Hund etwas bekommen  soll muss er es ganz bewusst von meiner Hand erhalten, ansonsten wird er sich immer wieder selber bedienen, weil ich ja nicht weiss was ich wirklich will, wenn ich nein sage.

Der Hund soll zu mir kommen und Sitz machen.

Deshalb mache ich ja auch immer mehrere Schritte vom Hund weg, damit er ja nicht mehr weiss wohin er eigentlich kommen soll, wenn ich immer weg gehe, wenn er kommen will.